Was diese Woche wichtig war – 26.03.2021



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Publiziert am 26.03.2021

Woche für Woche stossen wir auf interessante Meldungen und Entwicklungen in der Handelsbranche. Die aus unserer Sicht wichtigsten Artikel und Nachrichten sammeln wir für Sie an dieser Stelle.

Handel allgemein

  • Eine Studie der Unternehmensberatung Kurt Salmon (gehört zu Accenture) zeigt, dass Händler mit Omnichannel-Konzept beim Versandtempo den reinen Onlinehandel eingeholt haben. Teilweise sind sie demnach sogar schneller.
  • Überall in Europa werden Wege gesucht, um auch während der Pandemie das Einkaufen sicher zu gestalten. Mallbetreiber Unibail-Rodamco-Westfield (URW) führt in seinen Shopping-Centern in Deutschland Corona-Testzentren ein.

Unternehmensmeldungen

  • Der kanadische Handelskonzern Hudsons’s Bay baut seinen Onlineauftritt zur Verkaufsplattform aus. Ziel sei der Anschluss von 500 Händlern. Damit soll die Kundschaft von einem grösseren Angebot profitieren. Das Unternehmen verspricht sich ausserdem davon, schneller auf Trends reagieren zu können.
  • Levi’s hat in Indonesien einen neuen Concept-Store eröffnet, der stärkere Nähe zu den Kundinnen und Kunden demonstriert und Angebote zur Personalisierung von Artikeln umfasst. Via Tablets kann das Verkaufspersonal im Laden nicht vorrätige Stücke für die Lieferung bestellen.

Payment & Loyalty

  • Der Handel investiert weiter in digitale Technologien am Checkout. Auf den «Innovations Days 2021» des EHI gab es eine ganze Reihe von kreativen Lösungen zu sehen, die beispielsweise auch den Self-Checkout in Apotheken vorstellten.
  • Der Automobilclub ADAC bringt ein eigenes mobiles Bezahlverfahren heraus. ADAC Pay funktioniert mit klassischer Kreditkarte, Verfahren wie Google und Apple Pay und auch auf Guthabenbasis.

Retail Technology

  • Auch im Einzelhandel gibt es verschiedenste Vorgänge, deren Regularien die Überprüfung der Identität der Käufer vorschreiben. Die Unternehmen Epay und Lekkerland haben für Deutschland eine gemeinsame digitale ID-Lösung vorgestellt.
  • Das Modeunternehmen BonPrix (gehört zur Otto-Gruppe) nutzt KI-Systeme nicht mehr nur bei der Grössenberatung und Sortimentsplanung. Im Hause wurde auch eine Lösung zur Betrugsprävention im Onlinehandel entwickelt.
  • In Kooperation mit der Zeitschrift Elle hat das britische Luxuslabel Burberry eine interaktive, virtuelle Kopie seines Flagship-Stores in Tokio entwickelt. Die Nutzerinnen und Nutzer können so virtuell alle drei Etagen erkunden und Produkte aus der aktuellen Kollektion kaufen.
  • «Sorted by H&M» ist der Name einer neuen App des Modehändlers H&M, die sich an die männliche Kundschaft wendet. Mittels KI und persönlicher Stylisten können sich die Herren in Sachen Mode beraten und inspirieren lassen. Aktuell beschränkt sich das Angebot noch auf Großbritannien.

Viel Spass beim Lesen!

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